Samstag, 16. Juni 2018

 

7.45 Uhr Abfahrt Neuer Markt Quakenbrück

 

Verden an der Aller, das ist nicht nur das westliche Eingangstor zur Lüneburger Heide, sondern ist als mehr als 1.000-jährige Dom- und Reiterstadt am Samstag, 16. Juni, das Ziel eines Tagesausfluges des Förderverein des Stadtmuseums Quakenbrück. Zu den Höhepunkten dieser Fahrt gehört zweifellos eine Führung durch die historische Innenstadt und eine Fahrt mit der urigen Museumseisenbahn Bruchhausen-Vilsen.

 

Im Rahmen einer Stadtführung unter fachkundiger Leitung steht für die Fahrtteilnehmer auch eine Besichtigung der Johanniskirche auf dem Programm, deren Turmhaube dem Verdener Zimmermeister Johann Segelken als Vorbild für die Haube der St.-Sylvesterkirche in Quakenbrück diente. Nach einem gemeinsamen Mittagessen geht es weiter nach Bruchhausen-Vilsen. Dort beginnt um 14 Uhr eine Fahrt „unter Dampf“ mit der bekannten Museumseisenbahn nach Asendorf und zurück. Bei einer gemeinsamen Kaffeepause in der idyllischen Klostermühle in Heiligenberg können die Tageserlebnisse dann Revue passieren, bevor es auf die Rückfahrt nach Quakenbrück geht.

 

Die Tagestour startet um 7.45 Uhr am Neuen Markt in Quakenbrück, die Rückkehr ist gegen 19 Uhr geplant. Für Mitglieder des Fördervereins belaufen sich die Kosten auf 53 Euro und für Gäste auf 59 Euro, in denen folgende Leistungen enthalten sind: Fahrt in einem modernen Fernreisebus mit Toiletten und Kühlschrank, Stadtführung in zwei Gruppen in Verden, Mittagessen im Restaurant „Likedeeler“ Verden, Zugfahrt mit der Museumseisenbahn ab Bahnhof Bruchhausen-Vilsen, Kaffee/Tee satt und ein Stück Kuchen in der Klostermühle Heiligenberg. Beim Mittagessen stehen Rindergulasch mit Pilzen, Reis und kleinem Salat sowie ein großer gemischter Salat mit Mais, Oliven und Baguette zur Auswahl.

 

Weitere Informationen sind bei Peter Hohnhorst, Tel. 05431-182116, erhältlich, der auch die verbindliche Anmeldung mit Angabe des Menüwunsches entgegen nimmt.



Freitag, 15. Juni + Samstag, 16. Juni 2018

20.00 Uhr

Inspiriert von Räumen und Objekten haben das hiele-neumann-theater, das Stadtmuseum Quakenbrück und das Literaturbüro Westniedersachsen ein neues Veranstaltungsformat entwickelt. Unter dem Titel „Vorhang auf!“ wird an diesen beiden Abenden das historische Ambiente des Stadtmuseums mit ausgewählten Szenen und Texten literarischer Größen von Johann Nestroy bis Helmut Qualtinger neu erlebbar werden.

 

Ausgangspunkt für das in Osnabrück ansässige thiele-neumann-theater war das „Wiener Genre“ mit Autoren wie Arthur Schnitzler, Johann Nestroy und den klassischen Vertretern der Wiener Kaffeehaus-Literatur wie Peter Altenberg, Egon Friedell, Alfred Polgar und viele andere. Inzwischen haben sich Neumann-Thiele auch an „deutsche Institutionen“ wie Kurt Tucholsky oder Wilhelm Busch herangewagt.

 

Bei dem Begriff Theater denken viele zunächst an ein vornehmes, meist aufwändig restauriertes, eigens für Schauspiel, Oper und Konzerte errichtetes Gebäude. Thiele-Neumann sind jedoch ein „Theater-Tandem“ ohne eigene Spielstätte und nehmen deshalb die Herausforderungen gerne an, die durch ungewöhnliche Auftrittsorte, in diesem Fall dem Stadtmuseum Quakenbrück, entstehen. Da das Theater an sich eine kleine Welt darstellt, wirken unter seinem Dach nicht nur die Schauspieler, die auf der Bühne stehen, sondern natürlich auch viele Akteure hinter den Kulissen, die eine Theatervorstellung erst möglich machen. Diese Arbeiten wie Requisite, Bühnen-, Licht- und Tontechnik werden beim thiele-neumann-theater von den helfenden Händen erledigt.

 

Das Format „Vorhang auf!“ wird vom Landschaftsverband Osnabrücker Land, dem Landkreis Osnabrück sowie vom Literaturbüro Westniedersachsen gefördert. Die Akteure Regina Neumann, Helmut Thiele und Ralf Brune, das Faktotum des thiele-neumann-theaters als Museums(ver)führer, lassen bei diesem neuartigen Museums- und Kulturerlebnis der besonderen Art Texte unter anderem von Martin Luther, Katharina von Bora, Johann Nestroy, Wilhelm Busch, Robert Musil, Erich Kästner, Thomas Bernhard, Charles Bukowski, Georges Bataille und Helmut Qualtinger zu Wort kommen.

 

Die Aufführungen beginnen jeweils um 20 Uhr im Stadtmuseum. Da die Zuschauerzahl begrenzt ist, sollten Eintrittskarten (Vorverkauf 9 Euro, Abendkasse 10 Euro) rechtzeitig im Stadtmuseum Quakenbrück, Markt 7 (Öffnungszeiten: Donnerstag, Samstag und Sonntag 14 bis 17 Uhr), oder in der Tourismus-Information Artland, Markt 4, Quakenbrück (Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10 bis 13 Uhr und 14 bis 16 Uhr, Samstag 10 bis 13 Uhr) erworben werden.


15. + 16. September 2018

jeweils 10.00 - 18.00 Uhr

Zweimal im Jahr veranstaltet das Stadtmuseum Quakenbrück seinen beliebten Büchermarkt, denn auch in Zeiten elektronischer Medien und moderner Massenkommunikation hat bedrucktes Papier nach wie vor seinen Wert. Diese Tatsache wird beim Museums-Büchermarkt am 15. und 16. September, der parallel zum Burgmannsfest jeweils von 10 bis 18 Uhr stattfindet, bestätigt.

 

„Bücher sind einfach viel zu schade für die Altpapiertonne“, so meint auch das Museumsteam. So wird auch dieser antiquarische Büchermarkt zum Mekka für alle Buchliebhaber, Sammler und Jäger. Neben vielen aktuellen Romanen und Taschenbüchern erwartet die Besucher ein umfangreicher Sachbuchbereich zu verschiedensten Themen wie Kunst, Kultur, Geschichte, Biografien, Sport und Medizin, eine gut sortierte heimatkundliche Abteilung und zum Vergnügen der kleinen Besucher klassische und aktuelle Kinderbücher. Es lohnt sich also, mal reinzuschauen. Der Erlös aus dem Verkauf der Bücher geht ausschließlich in die Anschaffung neuer Exponate für das Museum.

 

Der Büchermarkt bietet allen Besuchern außerdem die Möglichkeit zum Besuch der Sonderausstellung „Fritz Wolf und die Musik“ über Leben und Werk des bekannnten Karikaturisten.



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