"Kind und Spiel"

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9. Oktober 2016 bis 5. März 2017

 

"100 Jahre Kind und Spiel"
 

 

 

Zur neuen Sonderausstellung „Kind und Spiel“ verwandelt sich das Stadtmuseum in ein Spielzeugland.

 

„Spielende Kinder sind lebendig gewordene Freuden“, das sagte schon der berühmte Dichter Friedrich Hebbel. Dem kindlichen Spielzeug kommt seit jeher eine besondere Bedeutung zu. Puppen zum Beispiel waren ein beliebtes Mittel der Erziehung.Mädchen lernten im Spiel, wie sie sich in ihrer späteren Rolle als Frau zu verhalten haben.

 

Andererseits gibt es bis heute spezielles technisches Spielzeug für Jungen, das sie auf die Aufgaben als Mann vorbereiten soll.Vor diesem Hintergrund gibt die neue Ausstellung, die von der Vergangenheit bis zur heutigen spielenden Kinderwelt reicht, über das nostalgische Betrachten hinaus kritische Denkanstöße.

 

Über viele Jahre haben die Museumsmitarbeiter Spielzeug und Spiele, manches schon mehr als 100 Jahre alt, gesammelt. Auch durch Leihgaben kam einiges für die neue Ausstellung zusammen. So gibt es Teddies, Puppen, Puppenstuben und –häuser, Eisenbahn, Baukästen, Gesellschaftsspiele, Kaufmannsläden und vieles mehr zu bestaunen.

 

Auch eine Kindermitmach-Aktion, die bereits mehrfach auf viel Resonanz gestoßen ist, wird es wieder geben.